Zittau kündigt Skinheads den Vertrag-Rechte müssen Haus räumen

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28.08.2002 – Zittau

Der rechtsextreme Nationale Jugendblock muss sein Vereinsheim in einem Gebäude der Stadt Zittau bis zum 31. August räumen. „Es wird auch keine andere städtische Immobilie mehr für den Jugendblock geben“, sagte Oberbürgermeister Arnd Voigt (parteilos) am Dienstag. Zittaus Stadtrat hatte vor etwa einem Monat zugestimmt, dem Verein das Haus mit einem Erbpachtvertrag zu überlassen. Angesichts der jüngst bekannt gewordenen Straftaten von Mitgliedern und Anhängern des Nationalen Jugendblocks (NJB), haben die Stadträte den Beschluss nun wieder aufgehoben.

Quelle: Berliner Zeitung vom 28.08.2002 / Text von Kerstin Krupp